Mai: Flieder
Der botanische Name des Flieders ist Syringa. Der Flieder gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Man unterscheidet ca. 30 Arten der Gattung Syringa.
Der Flieder zählt zu den festen Bestandteilen in unseren Gärten und Parks. Das Verbreitungsgebiet ist Südosteuropa und Ostasien. Die Fliederbusche wachsen als dichtbuschige, aufrechte Sträucher mit mehr oder weniger (je nach Art) überhängenden Blütenrispen. Viele Arten und Sorten verströmen eine betörenden Duft. Die am meisten verwendeten Flieder sind die Sorten von Syringa vulgaris.
Diese werden zwischschen 3 – 6 Meter hoch und 3 – 5 Meter breit.
Sie haben große Rispen, oft gefüllt und meist einen intensieven Duft.
Aber auch für kleine Plätze gibt es mit Syringa meyen "Palibin" und Syringa microphylla "Superba" schöne und duftende Vertreter dieser Art.
Wichtige und schöne Arten, die bei uns problemlos gepflanzt werden könne, sind ausserdem der Chinesische Flieder (S. x chinesis), der ungarische (S josikaea) und der Bogen Flieder (S reflaxa).
Angeblich hat auch der Flieder seinen Namen von der Griechischen Sage:
Die Nymphe Syrinx verschmähte die Liebe Pans. Auf der Flucht vor ihm wurde sie auf ihre Bitte hin am Ufer des Flusse Ladon in Schilfrohr verwandelt. Pan fertigte aus diesem Rohr mit Hilfe von Wachs die Syrinx genannte Hirtenflöte (Panflöte) und war somit doch mit seiner Nymphe verbunden.
Wenn der weiße Flieder wieder blüht
Wenn der weiße Flieder wieder blüht,
sing ich dir mein schönstes Liebeslied,
immer immer wieder knie ich vor dir nieder,
bring ich dir den Duft von weißem Flieder.
Wenn der weiße Flieder wieder blüht, küß ich diene roten Lippen müd,
wie im Land der Märchen, würd´n wie ein Pärchen,
wenn der weiße Flieder wieder blüht.
(Franz Doelle, Fritz Rotter, 1982)