April: Narzisse und Osterglocke
Die Narzisse gehört zur Familie der Narzissengewächse ( Amaryllidaceae). Die Ursprünge der Narzisse sind in Süd-West-Europa. Alle Pflanzenteile sind giftig ( durch Alkaloide, Haemanthamin, Kalziumoxalate).
Mögliche Symtome: Würgen, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Schweißausbrüche
Giftnotruf:
Informationszentrale gegen Vergiftung der Uni Bonn
Telefon: 0228 / 19240
Durch ihren Giftgehalt wird die Narzisse nicht von Wühlmäusen gefressen.
Sie kann so auch in Gärten mit Wühlmäusen den Frühling einläuten.
Ihren Namen bekam die Narzisse in der griechischen Sage (bei Ovid)
Dem überaus schönen Jüngling Narzissus war geweissagt worden, er würde sehr alt werden, wenn er sich nicht selbst erkennt.
Alle Frauen wie Männer lieben ihn. Doch er verschmäht sie alle. Bei der Jagt lernt er Echo kennen. Auch Echo, die ihre Stimme durch Juno Beraubt wurde, verliebt sich in ihn. Sie fleht ihn an, bei ihr zu bleiben. Er aber verschmähte auch ihre Liebe.
Echo wird von ihrem Liebeskummer so sehr gequält, dass sie stirbt.
Schließlich fleht einer der verschmähten Nemisis an, Narziss möge das gleiche erleiden, was er anderen angetan hat – nämlich unerfüllte Liebe.
Bald darauf ging Narzissus zum Trinken an die Quelle. Er erblickte im Wasser sein Spiegelbild ohne zu wissen, dass es das ist. Als er später erkennt, dass er in sein Spiegelbild verliebt ist, kann er sich von diesem Bann trotzdem nicht befreien.
Nun ereilt Ihn das Urteil. An dem Umstand, dass seine Liebe unerfüllbar ist, geht er zugrunde.
An der Stelle seines Körpers wächst eine Narzisse.